Additive Fertigung für Metall und Kunststoff

Additive Fertigung für Metall und Kunststoff

01.03.2021
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Additive Fertigung (3D-Druck) für Metall und Kunststoff - Portfolio-Erweiterung in der Umdasch Group Ventures

Die additive Fertigung findet verstärkt Einzug in der Industrie. Vom Prüfmittel bis zum Hydraulikverteiler ist vieles möglich. Wo liegen die Besonderheiten dieses Herstellungsverfahrens?

Metalldruck

Der Metalldruck ermöglicht komplexe Teile, welche in konventionellen Produktionsverfahren nicht wirtschaftlich herstellbar sind, in kurzer Zeit umzusetzen. Neben herausfordernden Geometrien und Prototypen, können mittlerweile auch Serienprodukte effizient mittels additiver Fertigung hergestellt werden. Mit dieser Technologie sind bis zu 10.000 Stück pro Jahr im Pulverbettverfahren realisierbar, abhängig von Geometrie und Größe des Bauteiles.
Die Bauteile werden ressourcenschonend mittels Laser aus feinkörnigem Pulver aufgebaut. Schicht für Schicht (0,03 mm) wird das Pulver im Bauraum aufgetragen und danach mit bis zu 1 kW Laserleistung verschmolzen. Dieses Herstellungsverfahren wird als SLM (Selective Laser Melting) bezeichnet.
Ein erfolgreiches Beispiel für eine rasche Umsetzung ist das Produkt Doka Xact der Doka GmbH. DokaXact ist das erste interaktive, sensorbasierte System zur präzisen Positionierung von Wandschalungselementen für vertikale Bauwerke, wie beispielsweise Betonkerne von Hochhäusern.
Teile dieser Lösung wurden mittels Metalldruckverfahren hergestellt. Aufgrund der komplexen Anforderung und Geometrie konnte eine annähernd reibungsfreie Lagerung nur im additiven Herstellprozess erzeugt werden. Die Umsetzung vom optimierten CAD Modell bis zu den ersten 200 einsatzfähigen Teilen dauerte nur 4 Tage.

3D Druck

Gedruckte Komponente für Doka Xact

Kunststoffdruck

Typische Anwendungsfälle im Kunststoffdruck sind die Herstellung von Prototypen, Gebäudemodellen, aber auch Serienteilen. Spezielle Formen bzw. Werkzeuge, die bei konventionellen Herstellungsverfahren benötigt werden, entfallen bei der additiven Fertigung. Das heißt, auch geringe Stückzahlen können kosteneffizient gefertigt werden.
Im Bereich der Produktentwicklung wird sehr gerne auf physische Prototypen zurückgegriffen um direkt im Entwicklungsprozess erste Tests an Kunststoffteilen durchführen zu können. Dies reduziert wiederum die Zeit bis zur Markteinführung (time to market). Somit wird auch ein Wettbewerbsvorteil generiert.
Im SLS Verfahren (Selective Laser Sintering) wird Polyamid-Pulver oder auch flammhemmendes Polyamid für Spezialanwendungen als Rohstoff verwendet. Da bei diesem Druckverfahren keine Stützstrukturen erforderlich sind kann der verfügbare Bauraum des Druckers komplett ausgenutzt werden.

Kunststoffdruck

Gedrucktes Kunststoffmodell einer NEULANDT 3P

Unser Leistungsportfolio

In der Umdasch Group NewCon, der operativen Holding der Umdasch Group Ventures, wird der Bereich rund um die Additive Fertigung im Kunststoff- und Metallbereich aufgebaut. Das Portfolio reicht vom

  • Rapid Prototyping über
  • Serienfertigung bis hin
  • zu den verschiedensten Trainings und Beratung.
    Das Leistungsspektrum beinhaltet selbstverständlich auch Geometrieoptimierungen, die erforderliche Wärmebehandlung von Bauteilen aus Hochleistungswerkstoffen, welche gemeinsam mit dem Kunden evaluiert werden.

Referenzen und Kundenstimmen

Erfolgreiche Projekte konnten bereits mit der MostTech-Technologie Agentur, Harreither Innovations GmbH und Mataka e.U. abgewickelt werden.

„Im Verlauf eines Design- und Produktentwicklungsprozesses ist es immer wichtig jederzeit, gemeinsam mit Kunden anhand von physischen Modellen und Prototypen die nächsten Iterationen evaluieren zu können. Als Erweiterung zu meinen eigenen 3D Druck Möglichkeiten ist es wichtig einen kompetenten Partner wie die Umdasch Group Newcon mit industriellen additiven Fertigungsanlagen als Partner für Prototypen und Kleinserienteile an meiner Seite zu haben“, Markus Kargl-Tanzer, Produktdesigner, Mataka e.U.

Metalldruck

Metall-Kleinserienfertigung

Die nächsten Veranstaltungen – gleich vormerken!

  • 08.04.2021 von 14.00-15.30 Uhr: Agile Produktentwicklung - 3D Druck macht's möglich (Webinar, kostenlose Teilnahme)
    Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier: TIP Technologie- und InnovationsPartner

  • 14.04.2021 von 13.00-16.00 Uhr: KC-Themenfokus Bauteilentwicklung – Fachtagung (Online-Veranstaltung), kostenlose Teilnahme
    Vortrag von Thomas Gruber zum Thema Bauteilherstellung – welche Vorbereitungen sind bei der additiven Fertigung zu treffen (Lage, Ausrichtung, Stützmaterial, …), die zu einem besseren Ergebnis des Produktes führen.
    Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier: Kunststoffcluster

  • 04.05.2021 und 06.05.2021, jeweils von 09.00-13.00 Uhr: Themenfokus Bauteilentwicklung – Seminarreihe; Vortrag: Vom CAD-Modell zum fertigen Bauteil – Baujobaufbereitung für Kunststoff- und Metallteile
    Alle Details zur Veranstaltung finden Sie hier: Kunststoffcluster

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